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Dividendensteuerlücke braucht volle Anrechnung, urteilt Gerichtshof
Spaniens 15 % Quellensteuer an US-Fonds gegenüber 1 % für Ansässige beschränkt den Kapitalverkehr; nur der volle Abzug auf Anlegerebene neutralisiert sie.
By Taxxa AI OyPublished 17 September 2026
Spanien besteuert Dividenden an eine regulated investment company der Vereinigten Staaten mit 15 %Europa, während Dividenden an einen gebietsansässigen Organismus für gemeinsame Anlagen mit Körperschaftsteuer von 1 % belegt werden
Europa. Der Gerichtshof urteilt, dass diese höhere Belastung eine Beschränkung des freien Kapitalverkehrs darstellt
Europa, die nach Artikel 63 AEUV grundsätzlich verboten ist
Europa, und dass ein bilaterales Doppelbesteuerungsabkommen sie nur neutralisiert, wenn die volle Satzdifferenz tatsächlich von der im Ansässigkeitsstaat geschuldeten Steuer abziehbar ist
Europa.
Der Rechtsstreit betrifft Ishares Europe ETFEuropa, eine regulated investment company der Vereinigten Staaten im Sinne des Investment Company Act of 1940
Europa. Auf Dividenden aus Anteilen an spanischen Gesellschaften in den Steuerjahren 2007 bis 2010 erhob Spanien die Steuer auf das Einkommen von Nichtansässigen im Wege des Einbehalts von 15 %
Europa nach Artikel 10 Absatz 2 Buchstabe b des Abkommens zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und dem Königreich Spanien zur Vermeidung der Doppelbesteuerung, unterzeichnet in Madrid am 22. Februar 1990. Ishares beantragte die Erstattung der Differenz zwischen den einbehaltenen 15 % und dem Satz von 1 % für Dividenden an gebietsansässige Einheiten nach Artikel 28 Absatz 5 des Körperschaftsteuergesetzes, berechnet auf den Bruttodividendenbetrag. Die Audiencia Nacional gewährte die Erstattung mit Zinsen; die Steuerbehörde legte Berufung beim Tribunal Supremo ein, der die Neutralisierungsfrage nach Luxemburg vorlegte.
Die höhere spanische Steuerbelastung besteht allein deshalb, weil Spanien seine Steuerhoheit ausgeübt hat, und ist damit eine ungünstigere Behandlung von Einkünften an einen gebietsfremden FondsEuropa, die grenzüberschreitende Investitionen abschrecken kann
Europa. Diese Schlussfolgerung gilt, obwohl Ishares selbst keine US-Körperschaftsteuer auf die Dividenden zahlt
Europa und die Steuerbelastung im Transparenzregime auf ihre Anteilinhaber abwälzt
Europa. Die Berufung der spanischen Regierung auf Finanzamt für Großbetriebe scheitert
Europa aus demselben Grund: Jene Auslegung war davon abhängig, dass Dividenden an die gebietsfremde Einheit im Ausschüttungsstaat keiner höheren Belastung unterliegen als Dividenden an einen gebietsansässigen Fonds.
Sobald Spanien sowohl gebietsansässige als auch gebietsfremde Organismen für gemeinsame Anlagen auf Einkünfte aus einer gebietsansässigen Gesellschaft besteuert, werden ihre Lagen vergleichbarEuropa, was das vorlegende Gericht — das beide Fondstypen bereits für objektiv vergleichbar hält — zu bestätigen hat
Europa.
Die Neutralisierung durch ein Doppelbesteuerungsabkommen erfordert, dass in allen Fällen der dem vollen Unterschied zwischen beiden Sätzen entsprechende Betrag von der im Ansässigkeitsstaat zu zahlenden Steuer abgezogen wirdEuropa. Für Ishares selbst ist diese Möglichkeit nur theoretisch
Europa: Nach der US-Sonderregelung wird das Einkommen nicht in ihrem Namen besteuert, sondern ihren Aktionären oder Anteilinhabern zugerechnet
Europa, an die sie die Dividenden und die ausländische Steuergutschrift übertragen hat. Spanien kann die Einhaltung nicht über ein Abkommen beanspruchen, das die Gegenpartei nicht nutzen kann, wenn der Fonds ein rechtmäßiges, nicht missbräuchliches Transparenzregime gewählt hat
Europa — obwohl eine Wahl der Besteuerung auf Fondsebene grundsätzlich einen vollen Abzug ermöglicht hätte, aber ihr gesamtes Einkommen gebunden hätte, nicht nur die Dividenden spanischer Herkunft.
Die Neutralisierung kann noch auf Ebene der Anteilinhaber wirkenEuropa. Artikel 24 Absatz 2 Buchstabe a des Abkommens lässt die Vereinigten Staaten auf die US-Einkommensteuer die in Spanien für einen Ansässigen entrichtete Steuer anrechnen, sodass das Abkommen den Anteilinhabern die Nutzung der Gutschrift für den spanischen Einbehalt ermöglichen kann
Europa. Das vorlegende Gericht muss prüfen, ob sie dies tatsächlich können
Europa und ob der Abzug die Differenz zwischen dem Satz von 15 % und dem Satz von 1 % vollständig abdeckt
Europa. Erst dann ist die Beschränkung neutralisiert
Europa.
Rechtsgrundlage in einem Schlusssatz: Artikel 63 AEUVEuropa, angewandt auf den spanischen Einbehalt von 15 % nach Artikel 10 Absatz 2 Buchstabe b des spanisch-US-amerikanischen Doppelbesteuerungsabkommens und den Anrechnungsmechanismus in Artikel 24 Absatz 2 Buchstabe a dieses Abkommens.
Beraten Sie gebietsfremde Fonds zur Rückforderung spanischer Quellensteuer über 1 % hinaus, soweit die Entlastung im Ansässigkeitsstaat die Lücke nicht vollständig schließt, und belegen Sie in Erstattungsverfahren die tatsächliche Entlastung auf Anteilinhaberebene.